mind-forms https://mind-forms.de Fri, 13 Jul 2018 08:37:35 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.6 Parametersteuerung für Zebradrucker unter Adobe Forms https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/adobe-forms/parametersteuerung-zebradrucker-aif/ https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/adobe-forms/parametersteuerung-zebradrucker-aif/#comments Thu, 12 Jul 2018 07:30:18 +0000 https://mind-forms.de/?p=7819 Zebradrucker lassen sich oft nur schwer einstellen. Funktioniert die Ausgabe an ihm nicht oder werden die Labels falsch gedruckt herscht auf Grund des hohen Stellenwertes bei meinen Kunden oft Ausnahmezustand.In den meisten Fällen lassen sich die Fehler durch die Neukalibrierung des Farbbandes beheben. Mit diesem Blogartikel möchte ich etwas über den Tellerrand der hardwareseitigen Einstellungen […]

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Zebradrucker lassen sich oft nur schwer einstellen. Funktioniert die Ausgabe an ihm nicht oder werden die Labels falsch gedruckt herscht auf Grund des hohen Stellenwertes bei meinen Kunden oft Ausnahmezustand.In den meisten Fällen lassen sich die Fehler durch die Neukalibrierung des Farbbandes beheben. Mit diesem Blogartikel möchte ich etwas über den Tellerrand der hardwareseitigen Einstellungen schauen und aufzeigen, wie softwareseitig unter SAP die Ausgabe von Etiketten gesteuert werden kann.

Einstellungsmöglichkeiten über den ZPL-Treiber

Um Adobe Formulare aus SAP am Zebradrucker ausgeben zu können, muss zunächst für den entsprechenden Gerätetypen ein ZPL-Treiber installiert werden. Diesen installieren Sie am besten mit Kollegen aus der Basis um hier keine Falscheinstellungen vorzunehmen. Nachteile für existierende Gerätetypen sind mir nicht bekannt, da im Prinzip nur eine weitere Verarbeitungsmöglichkeit für den Drucker sichergestelllt wird. Den Treiber installieren Sie am einfachsten über den Report RSPO0022. Dort erstellen Sie für den Gerätentypen Ihres Zebradruckers einen neuen Eintrag mit dem entsprechenden Treiber.

Report Zebradrucker Treiber
Nun ist Ihr Labeldrucker bereits fähig Adobe Formular zu drucken. In der eben eingebundenen .xdc-Datei befinden sich auch bereits die ersten Einstellungsmöglichkeiten für den Druck von Etiketten aus SAP. Diese können mit Hilfe der Zebra Printing Language (kurz ZPL) direkt in der Datei vorgenommen werden. So können zum Beispiel pro Labeldrucker eine .xdc-Datein hinterlegen und zuweisen, damit auf jedem Drucker andere Einstellungen vorherschen. Das kann sinnvoll vor Allem bei Druckbreite und -geschwindigkeit sein, um die korrekte Ausgabe in passender Qualität sicherzustellen. Wer unsicher ist, welche Befehle die ZPL zulässt, kann diese einfach in dieser Anleitung nachschlagen.

Manipulation des Druckstroms

Für die Ausgabe über Standarddruckprogramm enden die Einstellungsmöglichkeiten für den Druck am Zebradrucker leider mit dem Anpassen des .xdc-Treibers. Sollten Sie allerdings ein Druckframework nutzen (wir haben da mal was vorbereitet) können Sie sogar jedem Formular eigene Druckparameter mitgeben. Das ist besonders dann interessant, wenn in Ihrem Lager an einem Zebradrucker mehrere verschiedene Label gedruckt werden. Da kostet das Neueinstellen und -kalibrieren auf die Label viel Zeit, die oft nicht vorhanden ist.
Für die Einstellung der Druckparameter je Formular benötigen Sie nur die Möglichkeit des generierten Druckstrom vor der Ausgabe anpassen zu können. Dabei ist es wichtig, sich nicht den PDF-Strom aus den Rückgabenwerten des Formularbausteins zu ziehen, sondern den PDL-Strom, welcher einem das auszudruckende Label im ZPL-Format liefert. Dieser kommt zwar im HEX-Format aus dem Funktionsbaustein, kann aber mit einfachen Standardmethoden in lesbare ASCII-Zeilen konvertiert werden.

ZPL ASCII Debugger

Dort können Sie über einfache Stringmanipulation beispielsweise die Druckgeschwindigkeit erhöhen oder die Startposition auf dem Label verschieben. Anschließend muss der Druckstrom wieder in HEX zurückkonvertiert und an den Zebradrucker geschickt werden. Mit diesen Anpassungen werden dann die Einstellungen des Druckers aus dem Treiber temporär überschrieben, sodass andere Formulare, die über den gleichen Gerätetyp ausgegeben werden von den Veränderungen nicht betroffen sind.

Keyboard

Mögliche Gefahren für den Zebradrucker

Auch wenn diesen Methoden per se keine Probleme bereiten, möchte ich sie an dieser Stelle doch auf einige Stolpersteine hinweisen. Ein Zebradrucker sollte stets, für die Label die er drucken soll, hardwareseitig korrekt eingestellt sein. Drucken Sie nur mit entsprechend angepassten Parametern im Layout verlieren Sie schnell die Übersicht und zukünftige Formulare werden nicht korrekt dargestellt. Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass es für viele meiner Kunden wirtschaftlich sinnvoller ist, pro verwendetem Labelformat einen entsprechenden Zebradrucker zu verwenden. Dadurch werden Wartezeiten drastisch verkürzt und Parametermanipulationen des Druckstroms werden überflüssig, da die Einstellungen wie von SAP vorgesehen über den .xdc-Treiber gesetzt werden können.

Haben Sie Anmerkungen zu meinem Artikel oder stehen Sie bei Ihrem Druck an Zebradruckern vor ähnlichen Problemen und wissen nicht weiter? Zögern Sie nicht mich zu kontaktieren und wir werden gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

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Wie Sie SAPscript-Formulare im System finden https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/sapscript/wie-sie-sapscript-formulare-im-system-finden/ https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/sapscript/wie-sie-sapscript-formulare-im-system-finden/#comments Tue, 10 Jul 2018 07:30:25 +0000 https://mind-forms.de/?p=7821 Im SAPscript-Umfeld ist die Transaktion SE71 hinlänglich bekannt. Das ist die zentrale Anlaufstelle für Entwickler, die SAPScript-Formulare anpassen möchten und Erweiterungen vornehmen wollen. Ein bekanntes Problem ist, dass die F4-Suchhilfe für die SE71 nicht funktioniert und damit das Finden der passenden Formulare erschwert wird. Doch was kann man nun dagegen tun, wenn man sich gerade […]

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Im SAPscript-Umfeld ist die Transaktion SE71 hinlänglich bekannt. Das ist die zentrale Anlaufstelle für Entwickler, die SAPScript-Formulare anpassen möchten und Erweiterungen vornehmen wollen. Ein bekanntes Problem ist, dass die F4-Suchhilfe für die SE71 nicht funktioniert und damit das Finden der passenden Formulare erschwert wird. Doch was kann man nun dagegen tun, wenn man sich gerade nicht an den Formularnamen erinnern kann und nun ein paar Anpassungen vornehmen soll? Ich zeige dir in dieser Anleitung, wie du nach einem SAPscript-Formular suchen kannst und anschließend damit arbeiten kannst.

Transaktion SE71

Einstieg: Transaktion SE71

Zu Beginn befinden wir uns in der Transaktion SE71. Wenn ich beim Formularnamen meinen Suchbegriff eingebe und anschließend auf F4 drücke, dann öffnet sich nur ein Hierarchiebaum.
SE71: Formularbaum

Dort gibt es eine Auflistung an Formularen, welche nach Anwendung sortiert ist. Ich empfehle, diesen Baum nicht zu durchsuchen, da dieser gefühlt 42 Ebenen hat und die Suche darin unnötig viel Zeit kostet. Von daher ist es sinnvoller, wieder in die SE71 zurückzukehren.

Da wir festgestellt haben, dass die F4-Hilfe nicht das tut, was wir von ihr erwarten, müssen wir auf andere Hilfsmittel zurückgreifen. Hierzu gehst du oben in der Menüleiste „Formular“ und klickst auf „Suchen“.
SE71: Formular suchen

Anschließend öffnet sich ein Pop-Up, in welchem du zwischen zwei Optionen wählen kannst: „Suche nach Merkmalen“ oder „Suche über Formularbaum“. Wenn du bereits die F4-Suchhilfe in der SE71 verwendet hast, dann sollte dir der Begriff Formularbaum bekannt vorkommen. Diese Option führt nämlich zum gleichen Ergebnis wie die F4-Suchhilfe und hilft uns bei unserer Suche leider nicht weiter. Deshalb wählen wir an dieser Stelle die erste Option „Suche nach Merkmalen“.
SE71: Suche nach Merkmalen

SAPscript: Suche nach Formularen

Nach dem Bestätigen dieser Option öffnet sich eine Suchmaske mit unterschiedlichen Parametern. So gibt es die Punkte „Formular“, „Sprache“, „Formularklasse“, „Paket“, „Originalsprache“ und noch einige mehr. Für die einzelnen Optionen gibt es auch die Möglichkeit, eine Mehrfachselektion durchzuführen. Diese findest du auf der rechten Seite mit einem Klick auf den Button neben den Eingabezeilen. Je nachdem, was wir von dem Formular wissen, können wir hier die Suchergebnisse bereits ein wenig eingrenzen. Damit verhindern wir auch, dass es zu viele Treffer gibt und die Ergebnisübersicht sehr umfangreich wird.
SE71: SAPscript - Suche nach Formularen

In meinem Beispiel möchte ich nach einem Formular suchen, welches etwas mit Bezahlen zu tun hat und daher im FI-Bereich angesiedelt ist. Von daher entscheide ich mich an dieser Stelle, nach einem Formular mit dem Begriff FI_*PAY* zu suchen. Die Sprache des Formulars ist mir an dieser Stelle nicht so wichtig. Als Platzhalter füge ich deshalb ein * ein, damit mir alle Formulare im SAP-System ausgegeben werden, die mit FI_ beginnen und das Wort PAY beinhalten. Da ich nicht weiß, wie ich die anderen Felder befüllen soll, führe ich die Transaktion nun einfach aus.
SE71: SAPscript - Suche nach Formularen (2)

SAPscript: Ergebnisliste

Als Ergebnis erhalte ich diese Liste. Hier lässt sich beispielsweise erkennen, dass es die Formulare FI_CA_CASHPAYM01 und FI_CA_CASHPAYMEN gibt. Zudem existieren diese Formulare in sehr vielen unterschiedlichen Sprachen. Da in SAPscript jedes Formular für jede Sprache neu angelegt werden muss, kann es auch sinnvoll sein, dafür die Suchfunktion zu benutzen. So kann ich die Suche dafür nutzen, um herauszufinden, in welchen Sprachen ein bestimmtes Formular bereits vorhanden ist und gegebenenfalls ein neues anlegen, falls ich es in einer weiteren Sprache benötige.
SE71: Ergebnisliste

SAPscript: Formular anzeigen lassen

Sobald ich mich entschieden habe, welches Formular ich mir anzeigen lassen möchte, führe ich einen Doppelklick auf den Eintrag aus, den ich mir anzeigen lassen möchte. Im Anschluss daran werde ich wieder zurück in meine Ausgangstransaktion geführt.
SE71: Formular suchen

Schön ist dabei, dass nun der Formularname und die Sprache bereits ausgefüllt ist. Nun kann ich mich entscheiden, ob ich mir Kopf, Seiten, Fenster, Seitenfenster usw. anzeigen lassen möchte. Anschließend klicke ich auf „Anzeigen“ (oder auf „Ändern“, wenn ich das Formular bearbeiten möchte).
SE71: Formularkopfdaten anzeigen

Geschafft! Nun habe ich endlich mein Formular gefunden, nachdem ich gesucht habe. Wie findest du die Suchfunktion von SAPscript-Formularen? Hat dir diese Anleitung bei der Suche nach dem richtigen Formular geholfen? Du kannst deine Meinung dazu in den Kommentaren hinterlassen. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Suchen und Finden der passenden SAPscript-Formulare!

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Blogreihe PDF – 1: Die Geschichte des PDF https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/adobe-forms/blogreihe-pdf-1-die-geschichte-des-pdfs/ https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/adobe-forms/blogreihe-pdf-1-die-geschichte-des-pdfs/#comments Thu, 05 Jul 2018 08:33:46 +0000 https://mind-forms.de/?p=7738 PDF-Versionen, PDF-Standards wie PDF/A, PDF/H, PDF/E, PDF/UA, PDF/X.. was gibt es denn alles rund um dieses Dateiformat? Und wofür stehen die ganzen Abkürzungen? Wie ist die Geschichte des PDFs?  Um einmal etwas Licht hinter das Thema „PDF“ zu bringen, möchte ich euch die verschiedenen Themen rund um dieses Dateiformat in meiner Blogreihe vorstellen. In diesem Beitrag dieser […]

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PDF-Versionen, PDF-Standards wie PDF/A, PDF/H, PDF/E, PDF/UA, PDF/X.. was gibt es denn alles rund um dieses Dateiformat? Und wofür stehen die ganzen Abkürzungen? Wie ist die Geschichte des PDFs?  Um einmal etwas Licht hinter das Thema „PDF“ zu bringen, möchte ich euch die verschiedenen Themen rund um dieses Dateiformat in meiner Blogreihe vorstellen. In diesem Beitrag dieser Reihe geht es um die Geschichte des Dateiformates PDF.

Geschichte des PDFs

Der Name „PDF“ ist wohl jedem bekannt – doch wofür stehen diese 3 Buchstaben, welche so häufig den Weg in den Allgemeinen Sprachgebrauch finden? „Portable Document Format“ ist die Antwort hierauf. Hinter dem PDF steht von Beginn an das Unternehmen „Adobe Systems Inc.“.

Der Start: PDF 1.0

Die erste Version – PDF 1.0 – wurde im Juni 1993 veröffentlicht, nachdem es Ende 1992 angekündigt wurde. Ziel war es, ein Dateiformat für elektronische Schriftstücke bereitzustellen, welches diese unabhängig von der Anwendung oder dem Betriebssystem originalgetreu wiedergeben kann.

Schon in dieser Version gab es interne Links, Lesezeichen und eingebettete Schriftarten. Jedoch wurden nur das RGB-Farbspektrum unterstützt. Um PDFs zu erzeugen und anzuzeigen, wurde auch die Software „Acrobat“ veröffentlicht – die erste Idee für den Namen dieser Software war übrigens „Camelot“.

Außerdem wurde die Software zu Beginn mit hohen Preisen verkauft: 695$ für die Einzellizenzen, 2495$ für die Volumenlizenz. Dazu kam dann auch noch der Acrobat Reader für weitere 50$. Diese Kosten führten nicht dazu, dass PDF über Nacht zum Erfolg führte – Adobe senkte später den Preis und stellte den Acrobat Reader kostenlos zur Verfügung.

PDF 1.1

Etwas über ein Jahr später kam mit Acrobat 2.0 die PDF-Version 1.1 in den Umlauf. Bei dieser kamen ein paar Features hinzu, wie beispielsweise Sicherheitsfeatures, Artikelthreads, externe Links, geräteunabhängige Farbe und Kommentare. Acrobat selber erhielt auch einige Zusatzfunktionen wie eine neue Architektur, die Plug-Ins unterstützt, und auch die Möglichkeit, nach PDF-Dateien zu suchen. Mit Acrobat 2.1 kam noch die Unterstützung für Multimedia hinzu – Audio- und Video-Daten können somit eingebettet werden.

PDF 1.2

Auch wieder ein Jahr später erschien die mit Acrobat 3.0 – mit dem Code Namen „Amber“ bei Adobe – Version 1.2 des PDFs. Dies war die erste PDF-Version, welche in Druckvorstufen verwendet werden konnte, denn diese unterstützt nun auch das CMYK Farbmodell.

Weiterhin wurde das PDF auch im Internet immer populärer – durch die Plug-Ins konnten PDFs im Browser gelesen oder in HTML-Websites verklinkt werden konnten.

Um Probleme mit der Zuverlässigkeit des Dateiformats zu lösen, schlossen sich 1998 Unternehmen zusammen und entwickelten den auf PDF 1.2 basierenden Standard PDF/X-1. Dieser erste Standard beschreibt, wie eine PDF-Datei aufgebaut sein sollte, um problemfrei Druckvorlagen zu übermitteln. Hier steckt auch der ISO-Standard 15390 dahinter. Doch zu den Standards und Normen hinter PDF möchte ich in meinem nächsten Beitrag dieser Blogreihe eingehen.

PDF 1.3

Im April 1999 wurde mit Acrobat 4 PDF 1.3 veröffentlicht. Diese Version unterstützt nun auch asiatische Schriftarten, eine 40-Bit-Verschlüsselung und digitale Signaturen, sowie JavaScript-Elemente.

PDF 1.4

Mit der Version 1.4 folgte die Unterstützung von MSAA (Microsoft Active Availability), die RC4-Verschlüsselung und auch die Beschreibung des logischen Dokumentaufbaus mit Hilfe von Tags im Jahre 2001. Acrobat war nun auch in der Version 5.

PDF 1.5

Und weiter gehts: 2 Jahre später folgte dann auch die Version 1.5 mit Acrobat 6. Features sind hier nun die Einbettung weiterer Multimedia-Dateien: JPEG, MPEG und MP3 sind unterstützt. Weiterhin ist die Public-Key Verschlüsslung PKCS#7 unterstützt – DOS-basierte Versionen von Windows sind hingegen nicht mehr unterstützt. Zudem trägt das Leseprogramm nun den Namen „Adobe Reader“.

PDF 1.6

2004 folgt der Reihe getreu die Version 1.6 und Adobe Reader 7. Unterstützung für das Universal-3D-Dateiformat, OpenType-Fonts, XFA 2.2 Rich-Text-Elemente sind nur einige Errungenschaften bei dieser Version. Im Hinblick auf die Verschlüsselung ist PKSC#7 mit SHA256 möglich, DSA bis 4096 Bit. Weiterhin können nun Formularfelder vorgelesen werden und der PDF-Creator hat einen Ausgabe-Assistenten erhalten.

PDF 1.7

Mit dieser Version wurden über die Jahre verschiedene Versionen des Adobe Readers eingeführt: 8, 9, X und anschließend XI im Jahr 2012. Auch hier wurden stärkere Verschlüsselungsalgorithmen eingeführt und die 3D-Darstellungsoptionen verbessert.

Fun-Fact: Die Größe einer PDF-Dokumentenseite im Adobe Reader hat ab dieser Version auch ein Umfang von bis zu 15.000.000 Zoll x 15.000.000 Zoll – also ca. 381 km x 381 km.

PDF 2.0

Nun sind wir bei dem aktuellen PDF-Dateiformat angekommen: 2.0 – mit dem Adobe Reader in der Version DC. Auch hier sind Verbesserungen in den Sicherheitsfunktionen zu verzeichnen, 3D-Messwerkzeuge und die Unterstützung des PRC-Dateiformates.

Ich hoffe, das hat euch einen kleinen Überblick in die Geschichte der PDF-Versionen gegeben. Habt ihr noch Fragen zu diesen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

In dem nächsten Beitrag dieser Blogreihe werde ich auf die Normen und Standards eingehen, welche sich über die Jahre im Bezug auf PDF entwickelt haben.

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HowTo: .docx- Dateien in SAP erstellen https://mind-forms.de/outputmanagement/howto-docx-dateien-sap/ https://mind-forms.de/outputmanagement/howto-docx-dateien-sap/#comments Thu, 28 Jun 2018 07:30:06 +0000 https://mind-forms.de/?p=7642 Um eine Worddatei (.docx) mit Hilfe von SAP zu erzeugen, möchte ich Ihnen eine Option vorstellen, die darauf beruht, das .docx- Dateien auf XML- Basis erstellt werden. Die Wordklasse Die Basis für diesen Artikel bietet ein SAP Blogbeitrag von Sébastien Hermann, welcher sich die Mühe gemacht hat, eine Klasse zur Verfügung zu stellen, welche als […]

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Um eine Worddatei (.docx) mit Hilfe von SAP zu erzeugen, möchte ich Ihnen eine Option vorstellen, die darauf beruht, das .docx- Dateien auf XML- Basis erstellt werden.

Die Wordklasse

Die Basis für diesen Artikel bietet ein SAP Blogbeitrag von Sébastien Hermann, welcher sich die Mühe gemacht hat, eine Klasse zur Verfügung zu stellen, welche als Basis zur Erstellung von .docx- Dateien im SAP benutzt werden kann.
Die Klasse bietet unter anderem Optionen für:

  • Template Nutzung
  • Tabellenerstellung
  • Kopf & Fußnoten
  • div. Styling Optionen
  • uvm.

Sie kann frei verfügbar als Nugget heruntergeladen werden und bietet bereits ein Testprogramm, welches direkt ausgeführt werden kann. Dadurch hat jeder Entwickler natürlich auch die Möglichkeit, die Klasse nach Bedarf zu erweitern.

Die Vorgehensweise

Nehmen wir an, wir haben ein Worddokument erstellt namens „Test.docx“ mit folgendem Inhalt:

Inhalt von Test.docx

Inhalt von Test.docx

Nach dem Abspeichern der Datei benennen wir „Test.docx“ in „Test.zip“ um und schauen uns ihren Inhalt an.

Test.zip Inhalt

Test.zip Inhalt

Inhalte der Worddatei

Inhalte der Worddatei

In dem Ordner Word sehen wir unsere XML-Datei des Bodys, die XML der Kopfnote und die der Fußnote. Wenn wir uns beispielsweise die „Header1.XML“ ansehen, erkennen wir unseren vorher gemachten Eintrag wieder.

Header XML

Header XML

Die Wordklasse benutzt dieses Wissen als Funktionsgrundlage. Die .docx- Datei wird vor Beginn der Verarbeitung ebenfalls gezipped und erst am Ende der Verarbeitung zurück in eine .docx- Datei gewandelt.
Alle Methoden der Klasse fügen diverse XML-Tags in den jeweiligen XML- Dateien ein.

Die Möglichkeiten

Nachdem die grundlegende Funktionalität geklärt ist, stellt sich die Frage, welche Vorteile diese Art der Verarbeitung gegenüber der Nutzung von bspw. der OLE- Schnittstelle von Microsoft hat.
Einer der größten Vorteile ist die Erstellung der .docx- Datei direkt auf dem Application Server. Das heißt, dass kein Nutzer mit dem System interagieren muss. Dies ist bei der OLE- Schnittstelle der Fall, da sie eine Microsoft Word Version auf dem ausführenden Rechner voraussetzt. Somit benötigt die OLE- Schnittstelle einen aktiven Nutzer, der das Programm ausführt und dieser muss Microsoft Word installiert haben.

Folglich ist es bei der Erstellung von .docx- Dateien auf dem Application Server möglich, diese über die Nachrichtenfindung zu erzeugen und per Mail zu versenden.

Ein weiterer Vorteil ist die Schnelligkeit der Erzeugung. Gerade bei der Verarbeitung von großen Datenmengen ist die OLE- Schnittstelle deutlich langsamer als die Erstellung über XML- Manipulation.

Hilfmittel

Falls Sie Lust bekommen haben, die Klasse von Herrn Hermann selbst zu erweitern, empfehle ich Ihnen die Open Office XML Spezifikationsseite. Hier finden Sie sehr viele Arten von XML- Tags, die bei Worddateien verwendung finden. Ebenfalls ist der generelle Aufbau der Dateien im Detail erläutert.

Kennen Sie weitere Vorteile gegenüber anderen Technologien? Dann freue ich mich über ein Kommentar von Ihnen.

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Das Customizing von FI Formularen https://mind-forms.de/allgemein/stomizing-von-formularen-fuer-fi/ https://mind-forms.de/allgemein/stomizing-von-formularen-fuer-fi/#comments Thu, 21 Jun 2018 07:30:39 +0000 https://mind-forms.de/?p=7612 SAP bietet zahlreiche Möglichkeiten um Formulare an die eigenen Bedürfnisse und Abläufe anzupassen. Eine der prominentesten Stellen ist die Nachrichtensteuerung. Diese wurde bereits in diversen Beiträgen behandelt (SAP Nachrichtensteuerung). Im letzten Blogbeitrag bin ich auf das Customizing von Arbeitspapieren eingegangen. Dieses mal soll es um das Customizing der Formulare für FI gehen. Festlegung der FI Druckformulare Zentrale […]

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SAP bietet zahlreiche Möglichkeiten um Formulare an die eigenen Bedürfnisse und Abläufe anzupassen. Eine der prominentesten Stellen ist die Nachrichtensteuerung. Diese wurde bereits in diversen Beiträgen behandelt (SAP Nachrichtensteuerung). Im letzten Blogbeitrag bin ich auf das Customizing von Arbeitspapieren eingegangen. Dieses mal soll es um das Customizing der Formulare für FI gehen.

Festlegung der FI Druckformulare

Zentrale Transaktion für das Customizing ist FBZP. Hier können die Zahlungsprogramme sowie wie Druckformulare gepflegt werden.

Einstieg FBZP

Einstieg FBZP

In einigen Fällen wird der Zahlungsverkehr von mehreren Buchungskreisen durch einen zentralen Buchungskreis abgewickelt. Hierbei handelt es sich um den zahlenden Buchungskreis. Im Abschnitt für zahlende Buchungskreise wird das Druckformular je zahlender Buchungskreis festgelegt. Im Reiter für Formulare besteht die Möglichkeit entweder den Namen eines SAPscript Formulars oder den Namen eines PDF Formulars für den Avis und EDI-Begleitzettel anzugeben.

Zahlende Buchungskreise, Formulare

Zahlende Buchungskreise, Formulare

Eine analoge Einstellmöglichkeit gibt es auch im Abschnitt Zahlwege für Buchungskreise der Transaktion FBZP.

Zahlwege im Buchungskreis, Formulare

Zahlwege im Buchungskreis, Formulare

Diese Option ist allerdings nur verfügbar, wenn bei den Zahlwegen im Land die Option für klassische Zahlungsträgerprogramme aktiviert ist. Darauf gehe ich im kommenden Abschnitt ein.

Zuweisung des Druckprogramms

Die Druckprogramme zu den Formularen werden je Zahlweg im Land im Abschnitt Zahlungsträger festgelegt.

Zahlwege im Land, Druckprogramme

Zahlwege im Land, Druckprogramme

Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Der Druck kann über die Payment Medium Workbench eingerichtet werden. Hierbei handelt es sich um ein Tool zur Erstellung von Zahlungsträgern. Auf Dauer wird es die klassischen Zahlungsträgerprogramme ersetzen. Auf die Workbench werde ich allerdings im Rahmen diesen Blogbeitrags nicht genauer eingehen.

Die zweite Alternative ist die Verwendung von klassischen Zahlungsträgerprogrammen. Hier wird der Name des Druckprogramms festgelegt, welches das im vorangegangenen Abschnitt festgelegte Druckprogramm ausgibt.

Weitere Einstellungen

Neben den Formularen können bei den zahlenden Buchungskreisen noch weitere Einstellungen vorgenommen werden.

Zahlende Buchungskreise, zusätzliche Einstellungen

Zahlende Buchungskreise, zusätzliche Einstellungen

Es besteht noch die Möglichkeit, sowohl für SAPscript als auch für PDF verschiedene Textbausteine anzugeben, die auf dem Formular mit ausgegeben werden. Bei PDF Formulare besteht noch die Möglichkeit, auch ein Logo oder eine Grafik mit anzugeben. Durch diese Anpassungen ist es möglich, bereits vorhandene Standardformulare zu verwenden und diese trotzdem individuell zu gestalten.

Auch bei den Zahlwegen im Buchungskreis besteht noch die Möglichkeit, das Formular anzupassen.

Zahlwege im Buchungskreis, zusätzliche Einstellungen

Zahlwege im Buchungskreis, zusätzliche Einstellungen

Hier kann zu einem der Aussteller auf dem Formular genauer definiert werden. Zum anderen kann das Avis genauer ausgesteuert werden. Der Verwendungszweck kann auf eine bestimmte Anzahl an Zeilen eingeschränkt werden und die Ausgabe entsprechend angepasst. Eine Beschreibung der aktuellen Konfiguration wird von SAP mit angegeben.

Habt ihr noch Ergänzungen zum Customizing von Aufträgen? Welches Formularcustomizing soll als nächstes vorgestellt werden? Hinterlasst mir ein Kommentar mit euren Vorschlägen.

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Wie Sie einen Webservice mit SAP NW 7.4 anlegen https://mind-forms.de/allgemein/webservice-in-sap-anlegen/ https://mind-forms.de/allgemein/webservice-in-sap-anlegen/#comments Thu, 14 Jun 2018 08:57:10 +0000 https://mind-forms.de/?p=4086 Daten vom Tablet oder Smartphone jederzeit ins SAP einzupflegen, bringt enorme Prozessbeschleunigung. Damit dieses flexible Arbeiten möglich ist, muss im SAP allerdings ein Webservice angelegt werden. Was dafür zu tun ist, lesen Sie in unserem kostenlosen Howto. Haben Sie Mitarbeiteranträge bisher manuell in Ihr SAP-System einpflegen müssen? Webservices machen Schluss damit. Mit einem Webservice wird […]

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Daten vom Tablet oder Smartphone jederzeit ins SAP einzupflegen, bringt enorme Prozessbeschleunigung. Damit dieses flexible Arbeiten möglich ist, muss im SAP allerdings ein Webservice angelegt werden. Was dafür zu tun ist, lesen Sie in unserem kostenlosen Howto.

WebserviceHaben Sie Mitarbeiteranträge bisher manuell in Ihr SAP-System einpflegen müssen? Webservices machen Schluss damit. Mit einem Webservice wird die Kommunikation des SAP-Systems nach außen, beispielsweise zu einem Formular oder einem anderem System, ermöglicht. Das manuelle Eingeben von Daten kann hierdurch vermieden werden.

Beim Warten am Flughafen oder nach einem Kundentermin ein Webservice ermöglicht es, dass Manager und Mitarbeiter Formulare unterwegs ausfüllen können. Sie können Anträge zum Beispiel als ein interaktives PDF-Dokument ausfüllen, während Sie in einer Warteschlange stehen oder beim Kunden sind. Mithilfe des Webservices werden die Daten, die Sie in das PDF-Dokument eingeben, beim Absenden direkt an das dazugehörige SAP-System übertragen. Es ist nicht mehr notwendig, dass Sie die Daten extra per E-Mail versenden. Dadurch müssen die Daten auch nicht manuell und nachträglich in SAP einpflegt werden. Wichtig ist lediglich, dass sie über eine Internetverbindung verfügen.

Durch den Einsatz eines Webservices sparen Sie sich viel Zeit. Außerdem werden Medienbrüche vermieden, die immer das Risiko von Fehlern mit sich bringen. Die Kommunikation zu SAP wird vereinfacht und erfolgt nicht auf unterschiedlichen Kommunikationswegen. Dadurch wird der Datenaustausch beschleunigt und der Prozess läuft schneller ab.

Viele Anwender befürchten jedoch, dass das Anlegen eines Webservices viel Zeit in Anspruch nimmt. Der Aufwand, einen Webservice zu erstellen, wird gescheut, obwohl sich dieser mit dem richtigen Vorgehen in Grenzen hält. In meiner Anleitung, die Sie hier downloaden können, zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einen Webservice unkompliziert und schnell in SAP anlegen können.

Webservice anlegen und löschen

Welche Erfahrungen haben Sie schon mit Webservices gemacht? In welchen Anwendungsfällen benötigen Sie Webservices? Hatten Sie Probleme beim Anlegen des Webservices und kommen mit der Anleitung nicht weiter? Ich freue mich, wenn Sie Ihre Gedanken als Kommentar unter diesem Beitrag teilen.

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HowTo: Mahnungen auf Adobe Forms umstellen https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/adobe-forms/mahnungen-auf-adobe-forms-umstellen/ https://mind-forms.de/sap-formulartechnologien/adobe-forms/mahnungen-auf-adobe-forms-umstellen/#comments Tue, 12 Jun 2018 07:30:26 +0000 https://mind-forms.de/?p=7564 Vor Kurzem stand ich vor der Aufgabe für einen Kunden die Mahnung (Transaktion F150) von alten SAPScript-Formularen auf das modernere und insbesondere besser wartbare Adobe Forms umzustellen. Dabei stieß ich zunächst auf das Problem, dass im Customizing nur SAPScript- und Smartforms-Formulare zum Mahnverfahren zugeordnet werden können. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, an welchen […]

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Vor Kurzem stand ich vor der Aufgabe für einen Kunden die Mahnung (Transaktion F150) von alten SAPScript-Formularen auf das modernere und insbesondere besser wartbare Adobe Forms umzustellen. Dabei stieß ich zunächst auf das Problem, dass im Customizing nur SAPScript- und Smartforms-Formulare zum Mahnverfahren zugeordnet werden können. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, an welchen Stellen Sie zuvor Anpassungen im Customizing vornehmen müssen und wo Sie die passende Vorlage für das eigentliche Formular finden und somit ohne enormen Aufwand Ihre Mahnungen auf Adobe Forms umstellen können.

Einstellungen im Customizing

Wer zunächst im Customizing in die Einstellungen für den Druck schaut, stößt schnell auf folgendes Problem:

Einstellung des Mahndruckes im Customizing

Einstellung des Mahndruckes im Customizing

Für die Menüpunkte Mahnformulare definieren gibt es nur SAPScript und Smartforms zu Auswahl. Versucht man einfach beim Zuordnen trotzdem ein PDF einzutragen, erscheint die erwartete Fehlermeldung, dass dieses Formular nicht vorhanden ist. Bei meiner Recherche bin ich auf die sehr hilfreiche SAP Note 774207 gestoßen. In dieser wird erklärt, welche Einstellungen verändert werden müssen. Dazu navigieren Sie in die Transaktion FIBF und wählen oben im Menü unter Einstellungen zu P/S-Bausteine einer SAP-Awendungen:

Einstieg in die SAP Publish&Subscribe Business Transaction Events

Einstieg in die SAP Publish&Subscribe Business Transaction Events

Anschließend suchen Sie das Event mit der Nummer 1720. Dort editieren Sie zwei Einträge wie in folgendem Bild:

Anpassungen in der FIBF

Anpassungen in der FIBF

Nach Speichern und Verlassen der Transaktion können nun Adobe Forms im Customizing zum Druck von Mahnungen verwendet werden. Wie Sie dabei nicht von Null anfangen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt!

Formular-Vorlage

Zum Glück gibt es bereits von SAP eine Standard-Vorlage für den Mahnungsdruck mittels PDF für die Transaktion F150. In der Transaktion Adobe Forms (SFP) finden Sie unter dem Namen F150_DUNN_SF diese Vorlage. Ebenso wie die verwendete Schnittstelle können Sie diese in den Kundennamensraum kopieren und nach eigenen Wünschen anpassen. Die wesentlichen Daten zur Mahnung stehen in der Schnittstelle schon bereit. Auch das Formular ist kein schlechter Ausgangspunkt und ist gut individualisierbar:

Vorlage F150_DUNN_SF für Mahnungen von SAP

Vorlage F150_DUNN_SF für Mahnungen von SAP

Nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg und hoffe auch Sie wollen nun Ihre Mahnungen auf Adobe Forms umstellen. Bei Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung oder Sie schreiben einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Ich würde mich freuen von Ihren Erfahrungen zu hören!

 

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Mysterium E-Rechnungsverordnung https://mind-forms.de/allgemein/e-rechnung/ https://mind-forms.de/allgemein/e-rechnung/#comments Fri, 08 Jun 2018 06:40:50 +0000 https://mind-forms.de/?p=7549 ZUGFeRD, XRechnung oder E-Rechnung? In den letzten Monaten bin ich quer durch Deutschland gereist und habe dort sehr oft Fragen zum Thema E-Rechnung / E-Rechnungsgesetz, ZUGFeRD und XRechnung gehört. Dabei reichen diese von „Was ist das eigentlich? / Was kommt da auf uns zu?“, über „Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung“ bis hin […]

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ZUGFeRD, XRechnung oder E-Rechnung?

In den letzten Monaten bin ich quer durch Deutschland gereist und habe dort sehr oft Fragen zum Thema E-Rechnung / E-Rechnungsgesetz, ZUGFeRD und XRechnung gehört. Dabei reichen diese von „Was ist das eigentlich? / Was kommt da auf uns zu?“, über „Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung“ bis hin zu „Welches E-Rechnungsformat wird sich durchsetzen?“.

 

In diesem Blogartikel möchte ich gerne einmal die Grundlagen erklären und Ihnen einen Wegweiser durch das Dickicht E-Rechnung anbieten.

Was ist die E-Rechnungsverordnung?

Die EU hat sich in den letzten Jahren vermehrt Gedanken gemacht, wie Sie die Sachbearbeiter in den Ämtern und bei öffentlichen Dienstleistern entlasten kann. Dies resultiert aus der Tatsache, dass viele Stellen in diesen Bereichen stark unterbesetzt sind und auch auf absehbare Zeit nicht besetzt werden können. Ein konkreter Vorschlag, um die Situation zu entlasten ist die EU-Norm EN 16931. Diese wurde dankbar von der deutschen Bundesregierung aufgegriffen, die sich ebenfalls mit diesen Problemen konfrontiert sieht und daher gleich einmal die „E-Rechnungsverordnung“ verabschiedet hat.

 

Ziel ist es hierbei einen einheitlichen Standard aufzubauen, der es ermöglicht, ohne große Komplikationen eine elektronische Rechnungsverarbeitung zu ermöglichen. Derzeit ist hierbei die Vielfalt der Standards ein riesiges Problem. Dies soll nun durch die EU-Norm behoben werden.

Für wen gilt die E-Rechnungsverordnung?

Die Verordnung ist derzeit für öffentliche Dienstleister und Ämter verpflichtend. Dabei ist im ersten Schritt auch nur ein Rechnungseingang nötig. Der Rechnungsausgang kommt aber sicher in einem nachgelagerten Schritt ebenso auf die Ämter und öffentlichen Dienstleister zu.

Damit stellt sich die Frage: Bin ich denn als wirtschaftliches Unternehmen auch davon betroffen? Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Wie ich schon im letzten Jahr im Beitrag „Wird ZUGFeRD für mich zur Pflicht?“ schrieb, gibt es keine Verpflichtungen für die Wirtschaft, sich auch an diese Verordnung zu halten. Allerdings sind 45 – 60% aller deutschen Unternehmen Zulieferer für den öffentlichen Sektor. Bei dem ein oder anderen Kunden habe ich inzwischen auch schon mitbekommen, dass sie aktiv Ausschreibungen verloren haben, da sie noch keine E-Rechnung anbieten konnten.

Ab wann gilt die E-Rechnungsverordnung?

Die Verordnung setzt stufenweise ein, um dem öffentlichen Sektor genug Zeit zum Reagieren zu gewähren. So ist die ausschließliche Nutzung eines E-Rechnungseingangs erst ab dem 27. November 2020 vorgegeben.

Allerdings müssen die technischen Lösungen schon vorher implementiert werden.

Für die Implementierung gelten folgende verpflichtende Termine:

  • Bundesministerien und Verfassungsorgane ab dem 27. November 2018
  • Alle anderen öffentlichen Auftraggeber ab November 2019

 

Welche Datenmodelle sind hier für mich interessant?

Stand 07.06.2018

Derzeit ist von der Bundesregierung gewünscht, die E-Rechnung im Anhang des visuellen Dokumentes anzufügen. Von dort wird sie dann automatisch ausgelesen und verarbeitet. Es ist dazu aber weiterhin die Möglichkeit vorhanden, das Dokument visuell zu sichten und auch als Mensch zu verstehen. Ebenso ist es weiterhin möglich die Ablage für beispielsweise das Finanzamt und den Wirtschaftsprüfer zu führen. 😉

E-Rechnung

Beispielhafter Aufbau einer E-Rechnung. Hier im ZUGFeRD Format.

Die derzeitige Lösung ermöglicht es zudem, das E-Rechnungsdokument einfach über den PDFA/3 Standard zu sichern. So kann das PDF mit Anhang eine digitale Signatur und einen Passwortschutz bekommen und somit nicht von dritten unbemerkt verändert werden.

Dadurch lässt sich diese Lösung sehr leicht per E-Mailversand lösen.

Stand Zukunft

Es stehen allerdings schon weitere Schritte in der EU-Norm. So soll zukünftig gar keine visuelle Rechnung mehr versendet werden. Das heißt, es wird nur noch ein E-Rechnungsdokument an den Empfänger versendet. Derzeit ist das E-Rechnungsdokument allerdings als XML-Datei aufgebaut. Dies bedeutet, dass diese Datei mit jedem Texteditor unbemerkt verändert werden kann. Die Sicherheit, dass das Dokument beim Empfänger auch unverändert ankommt ist also sehr viel schwerer zu erbringen.

Zum einen kann hier über eine Verschlüsselung der E-Mail nachgedacht werden. Zum anderen wird auch von der EU schon über die ausschließliche Verwendung von beispielsweise Vergabeportalen nachgedacht, auf die die Rechnungsdateien nur noch hochgeladen werden. Ähnliche Portale existieren auch schon bei großen Unternehmen in der Wirtschaft.

Wir glauben daher, dass dies der zukünftige Weg für Rechnungen werden wird. Hier ist eher das „Wann“ die Frage.

 

ZUGFeRD vs. XRechnung – Was wird der neue Standard?

Das Datenformat XRechnung

Die XRechnung wird als der nationale Standard der öffentlichen Verwaltung in Deutschland gesehen. Die europäische Standardisierungsinstitution CEN hat Ende Mai 2017 die Normierung des einheitlichen europäischen Rechnungsformates abgeschlossen. Daraus ist wurde das Datenmodell XRechnung von der Koordinierungsstelle für IT-Standards erarbeitet und im Juni 2017 vom IT-Planungsrat veröffentlicht. Die XRechnung ist technologieneutral, vollständig dokumentiert und steht kostenfrei zur Verfügung. So kann sie von allen genutzt und von IT-Dienstleistern problemlos in ihre Lösungen integriert werden. Der große Vorteil der XRechnung ist die klare Governance, d.h. es ist festgelegt, wer das Datenformat pflegt, wie neue Versionen veröffentlicht werden etc. Die XRechnung ist dadurch zukunftssicher.

Das Datenformat ZUGFeRD

ZUGFeRD in seiner ursprünglich veröffentlichten Form entspricht nicht der EU-Norm. Daher wird bereits seit geraumer Zeit an einer Version 2.0 gearbeitet, die mittlerweile verabschiedet wurde und in Kürze veröffentlich wird. Genau wie die erste Version ist auch ZUGFeRD 2.0 in verschiedenen Profilen erhältlich. Basic und Extended bleiben erhalten, zusätzlich gibt es das Profil Buchungshilfe. Aus dem Profil Comfort wird das Profil EN 16931, das die Vorgaben der EU-Norm „fully compliant“ erfüllt. Eine weitere Neuerung bei ZUGFeRD 2.0 betrifft den Status als Hybridformat. Ab ZUGFeRD 2.0 ist es möglich, die visuelle Rechnung (PFD) und die E-Rechnung (XML) in getrennten Dateien zu versenden. Ebenso wird es dadurch möglich nur noch die rein strukturierte Daten im Form einer XML-Datei zu versenden.

Damit wird auf den europäischen Standard Rücksicht genommen, der keine Hybridrechnungen kennt. ZUGFeRD 2.0 wird auf der internationaler Ebene auch Factur-X genannt und inzwischen von Deutschland und Frankreich unterstützt. ZUGFeRD 2.0 kann von allen europäischen Verwaltungen gemäß der EU-Richtlinie 2014/55/EU empfangen und verarbeitet werden.

Die Anwendungsspezifikation CIUS

Prinzipiell steht es Rechnungsstellern frei, welches Format für den Rechnungsaustausch mit der öffentlichen Verwaltung sie wählen möchten, sofern es den Anforderungen der europäischen Norm entspricht. Um diese Vorgabe zu erfüllen, dürfen Anwendungsspezifikationen – die Core Invoice User Specification (CIUS) – keine Geschäftsregeln des CEN-Modells verletzen oder Datenfelder hinzufügen. Es ist lediglich zulässig, optionale Felder des europäischen Datenmodells zu Pflichtangaben zu machen. CIUS, die dem CEN-Modell ohne Änderungen entsprechen, werden „fully compliant“ genannt. Werden Datenfelder zusätzlich verpflichtend, sind diese CIUS „compliant“. Das weitere hinzufügen von Datenfeldern ist somit immer verboten.

Fazit

Es gibt wieder einmal viele verschiedene E-Rechnungsformate und alle haben ihre Daseinsberechtigung. Ich vergleiche dies gerne mit den verschiedenen Schnittstellentypen, die bis zum Jahr 1996 notwendig waren, um einen Datenaustausch zwischen Geräten zu ermöglichen. Ab dann gab es eine Erfindung, die den kompletten Markt revolutionieren sollte: USB. Dieser Schnittstellentyp wurde zugleich ein internationaler Standard und löste damit so gut wie alle anderen Schnittstellentypen ab. Heute konkurrieren in diesem Segment zumeist nur noch USB und Lightning, die Version von Apple.

 

Genau dies möchte die EU-Norm auch im E-Rechnungssegment bezwecken. Die beiden derzeit großen Formate sind hierbei im Europäischen Raum XRechnung und ZUGFeRD. XRechnung setzt dabei, wie Apple mit Lightning, auf ein spezialisiertes Produkt: den nationalen deutschen Markt.

 

ZUGFeRD mit seiner Ausprägung 2.0 hingegen möchte der universelle internationale Standard in Europa werden. Mit dem Zusammenschluss von Deutschland und Frankreich ist der Arbeitsgruppe auch ein großer Erfolg gelungen. Durch diesen Zusammenschluss sind die beiden größten Märkte Europas auf einem gemeinsamen Standard und geben damit für viele andere europäische Länder einen Weg vor. Daher empfehlen wir weiterhin beide Datenmodelle im Auge zu haben und mit Ihren Kunden abzuklären, welche davon gewünscht sind.

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Arbeiten in ihrem Unternehmen die Druckerei-Mitarbeiter auch mit der sp01? Ein beliebter Prozess ist es, die zu druckenden Spools über die Transaktion zu selektieren, dann zu drucken und ggfs. zu verschicken. Werden falsche Selektionsparameter verwendet, liefert die sp01 natürlich nicht die gewünschten Werte. Vor allem im Druckbereich kann dies verheerende Folgen haben, wenn z.B. Rechnungen gar nicht oder zum falschen Zeitpunkt gedruckt werden. Umgangen werden kann dieses Problem mit Vorbelegung der Selektionsfelder mit Hilfe von Varianten. Da es bei der sp01 nicht ohne weiteres möglich ist, vordefinierte Parameter zu hinterlegen, zeige ich Ihnen, welche Lösung wir dafür entwickelt haben.

Allgemeine Beschreibungen zur Vorbelegung von Varianten bei der sp01

Um Transaktionen mit vorbelegten Selektionskriterien auszuführen, gibt es die Möglichkeit, die Felder mit den entsprechenden Werten zu füllen und als Varianten abzuspeichern. Je nach Bedarf, können diese Varianten bei der Ausführung wieder genutzt werden. So wird sichergestellt, dass die Transaktion immer die gleichen Werte liefert.

Bei der sp01 können leider keine Varianten hinterlegt werden, weshalb ein anderer Lösungsansatz notwendig ist. Eine weitere Möglichkeit ist es, in einem eigenen Report, per SUBMIT die Transaktion aufzurufen und dabei Übergabeparameter zu definieren. Mit diesen wird der Report dann ausgeführt. Aufgrund des Programmtyps der sp01 ist jedoch auch dieser Weg nicht möglich. Als letzte Lösung bleibt somit, die sp01 als eigenen Report nachzubauen, die Art der Selektion sowie die Anzeige zu verwenden. Im nachfolgenden Text zeige ich Ihnen, wie dieser Report aussieht, welche Funktionsbausteine nötig sind und wie es möglich ist, eigene Varianten zu hinterlegen.

 

Allgemeine Funktionsweise und Oberfläche

Um zu verstehen, wie der Report funktioniert, ist es am besten, wir sehen uns die GUI dazu einmal an. Wie Sie im unteren Bild sehen, ist die Oberfläche in zwei Teile aufgeteilt. Im oberen Drittel sind mehrere Radiobuttons. Hinter jeder Auswahlmöglichkeit verbirgt sich eine Variante mit definierten Vorbelegungen der Selektionsfelder. Darüber befindet sich ein zweizeiliger Infotext, der dem Druckereimitarbeiter die gewählte Variante genauer beschreibt.

Der untere Bereich beinhaltet alle relevanten Felder, um die Spools selektieren zu können. Je nachdem welche Variante ich oben ausgewählt habe, werden dementsprechend unten die Parameter gefüllt. Es sind auch Mehrfachbelegungen möglich. In diesem Fall war es ausdrücklich gewünscht, dass der Mitarbeiter auch hier noch Änderungen der Kriterien vornehmen kann.

sp01 Variantenvorbelegung

sp01 Variantenvorbelegung – GUI

Die Varianten und die dazugehörigen Parameter können von IT- sowie dem Admin der Druckerei über eine Customizing-Tabelle in der sm31 gepflegt werden. Für die Felder gibt es immer zwei Tabellenspalten, eine um Werte ein- und die andere um sie auszuschließen. Mit einem / können Mehrfachselektionen angegeben werden.

 

Selektion und Anzeige der Spools mit Hilfe von Funktionsbausteinen

Wie oben bereits erwähnt, war eine Anforderung, den Report möglichst exakt nach der sp01 zu bauen. So will man die Akzeptanz der Druckereimitarbeiter für das Programm sicherstellen.

Das folgende Bild zeigt den Funktionsbaustein, der, wie bei der sp01, zur Selektion der Druckaufträge verwendet wird. Bei den Exportingparametern kann eingestellt werden, welche Statuswerte berücksichtigt werden sollen. In den Tabellen sind die Parameter aus der Customizing-Tabelle für die einzelnen Varianten hinterlegt. Die Kriterien sind in Range-Tabellen hinterlegt. Dort kann, wie oben bereits beschrieben, definiert werden, ob diese in der Selektion aus- oder eingeschlossen werden. Sollten es Parameter geben, die für alle Varianten gleichermaßen gelten, bietet es sich an, diese direkt in den Range-Tabellen zu definieren und nicht einzeln pro Variante im Customizing.

sp01 Variantenvorbelegung - FUBA Selektion

sp01 Variantenvorbelegung – FUBA Selektion

 

Um die selektierten Spools genauso wie in der sp01 darzustellen, benötigen Sie noch einen weiteren Funktionsbaustein. Dieser ist im nächsten Bild dargestellt. Als Tabellen definieren sie einfach zwei interne Tabellen. Mehr ist beim Aufruf nicht zu tun. Nach der Implementierung der beiden Funktionsbausteine werden Spools selektiert und angezeigt, wie bei der Transaktion sp01.

sp01 Variantenvorbelegung - FUBA Darstellung

sp01 Variantenvorbelegung – FUBA Darstellung

Haben Sie auch schon mal die Anforderung gehabt, Varianten für die sp01 zu hinterlegen oder andere Anpassungen  an der Transaktion vorzunehmen? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen in den Kommentaren oder kontaktieren Sie uns einfach direkt.

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Textbausteinverwendung in Adobe Forms https://mind-forms.de/allgemein/textbausteinarten-in-adobe-forms/ https://mind-forms.de/allgemein/textbausteinarten-in-adobe-forms/#comments Tue, 05 Jun 2018 07:30:08 +0000 https://mind-forms.de/?p=7432 Viele Kunden stellen uns die Frage: Kann ich meine Textbausteine in Adobe Forms weiterhin verwenden? Unsere Antwort ist dabei immer ein deutliches und selbstbewusstes Ja! Egal ob SO10-, Smartforms- oder dynamische Texte: Adobe-Formulare können alle Arten bereits nativ darstellen. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen die häufigsten Anwendungsbeispiele für das Einbinden von Textbausteinen näher bringen […]

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Viele Kunden stellen uns die Frage: Kann ich meine Textbausteine in Adobe Forms weiterhin verwenden? Unsere Antwort ist dabei immer ein deutliches und selbstbewusstes Ja!
Egal ob SO10-, Smartforms- oder dynamische Texte: Adobe-Formulare können alle Arten bereits nativ darstellen. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen die häufigsten Anwendungsbeispiele für das Einbinden von Textbausteinen näher bringen und dabei auf wichtige Einstellungen hinweisen, die oft übersehen oder vergessen werden.

Der Dauerbrenner – SO10

SO10-Texte sind aus der Formularwelt nicht wegzudenken. Als Standard unter SAPScript groß geworden nutzen viele Kunden diese Möglichkeit Texte in SAP abzulegen noch heute.
Es wäre deshalb undenkbar, dass Adobe Formulare keine native Darstellungsmöglichkeit dafür hätte. Das Einbinden funktioniert genauso wie bei SAP Script oder Smart Forms und es werden die vier eindeutigen Beschreiber des Textes benötigt: Textname, Textobject, Text-ID und Textsprache.
Alle zusammen können im Kontext des Adobe Forms an einen Textknoten mit der Eigenschaft Include-Text übergeben werden:

Include-Text Adobe Form
Anschließend muss dieser Knoten im Layout auf ein Textfeld gebunden werden um den SO10-Text korrekt darzustellen. Über die potentiellen Stolperfallen beim Einbinden ins Layout werde ich später noch etwas mehr Informationen anfügen.

Die moderne Alternative – Smartforms Text

Mit der Einführung von Smartforms Formularen lieferte SAP auch direkt eine neue Variante zur Textverwaltung mit aus. Smartforms Texte bieten gegenüber SO10-Texten einige Vorteile.
Das Verwenden von Smartforms Texten in Adobe Formularen ist sogar einfacher als bei SO10-Texten, da weniger Parameter für die Identifizierung nötig sind. Einzig der Textname und die Textsprache müssen angegeben werden, damit der Text an ein Textfeld im Layout übergeben und im Formular angezeigt werden kann.
Als Typ für den Textknoten im Kontext wählen Sie hierbei Textbaustein aus:

Textbaustein Adobe Forms

Smartforms Texte sind meist direkt mit eigenen Stilen ausgestattet. Im Textknoten können Sie dabei dieses Stil vorgeben oder die Schaltfläche Stil aus Textbaustein übernehmen auswählen um den hinterlegten Stil automatisch zu verwenden. Außerdem sollten Sie immer darüber nachdenken, wie sicher Sie sich sind, dass das Namensfeld des Textes gefüllt ist und ein passender Text gefunden wird. An dieser Stelle rate ich vielen meiner Kunden den Haken bei Kein Fehler, wenn Text nicht vorhanden zu setzen um ungewollten Meldungen vorzubeugen. Wenn Sie noch mehr Informationen zum Einbinden von Texten in Formularen allgemein benötigen bieten wir dafür hier ein kostenloses e-Book an.

Die Königsklasse – Dynamische Texte

Für Adobe Forms wurde keine eigene und neue Technologie zur Textablage und -verwaltung geschaffen. Dafür wurde sichergestellt, dass alle bisherigen Varianten nativ unterstützt werden. Um dabei aber noch einen Schritt weiter zu gehen und maximale Flexibilität zu bieten, wurde darüber hinaus noch die Möglichkeit der Dynamischen Texte zur Verfügung gestellt.
Ein Textknoten dieses Typs nimmt eine Tabelle mit Textzeilen entgegen und stellt diese im entsprechenden Stil dar. Die Besonderheit dabei ist, dass diese Tabelle mit Textzeilen vorher im Druckprogramm oder der Code-Initialisierung bearbeitet werden kann. So ist beispielsweise das Ersetzen von Platzhaltern in SO10-Texten möglich.
Für die Einbindung ins Formular wird die Textzeilentabelle zunächst als Tabelle an den Kontext übergeben. Erstellen Sie anschließend einen Textknoten aus und selektieren die Eigenschaft Dynamischer Text. Anschließend müssen Sie nur die Tabelle aus der Schnittstelle erneut als Quelle angeben:

dynamische Texte - Adobe Forms

Feinheiten und Fehlerquellen im Layout

Um die Texte später bei der Generierung an der richtigen Stelle und im richtigen Format anzuzeigen, sollten noch ein paar Dinge im Layout des Adobe Formulars beachtet werden.
Die wichtigste Voraussetzung, dass der Stil des Textes übernommen wird, ist das empfangende Textfeld auf Rich Text eingestellt ist und Mehrere Zeilen im Textfeld zugelassen sind:

rich

Habe ich eine Ihrer Fragen nicht beantwortet oder haben Sie weitere Anforderungen an die Texteinbindung Ihres Adobe Formulars? Kontaktieren Sie mich!

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